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Ksenia Ermoshina

Ksenia Ermoshina begann ihre akademische Karriere an der Fakultät für Philosophie der Staatlichen Universität Sankt Petersburg, wo sie zwischen 2005 und 2012 an den Konzepten von „Chaos“ und „Wunder“ arbeitete. Von 2008 bis 2010 studierte sie Politische Soziologie am Französischen Universitätskolleg (CUF), wo sie ein Stipendium für ihre Master-Forschungsarbeit an der Universität Paris V gewann. Sie graduierte 2011 und verbrachte danach ein Jahr in ihrer Heimatstadt, wo sie an der Anti-Putin-Bewegung teilnahm und eine Arbeit über den Einsatz von mobilen Applikationen bei russischen Aktivist*innen schrieb. Im Sommer 2012 erhielt sie ein Stipendium für ein PhD-Studium am Forschungszentrum Centre de Sociologie de l'Innovation (CSI) des MinesParisTech, das berühmt für seine Akteur-Netzwerk-Theorie ist. Gegenwärtig untersucht sie dort die Entwicklung der sozialen und technischen Innovationen, mit denen an mehreren Schauplätzen der Mobilisierung in Russland, Frankreich und Kanada experimentiert wurde. Ihr Schwerpunkt liegt vor allem auf dem Einsatz von mobilen Applikationen als Instrumenten der Bürger*innen-Gegenmacht, Bürger*innen-Kompetenz und Kontrolle über die Daseinsvorsorge.